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Im Jahre 2000 fand die Net.ObjectDays zum ersten Mal in der
heutigen Form statt.
Die Vorgeschichte der Konferenz sind die beiden Einzelkonferenzen
JavaDays
und STJA.
Die STJA (Smalltalk und Java in Industrie und Ausbildung)
war wiederum eine Dachkonferenz, die die GCSE
(Generatives und komponentenbasiertes Softwaredesign),
den GCSE Young Researchers Workshop sowie den MIK (Multimedia
Informations- und Kommunikationssysteme) Workshop beheimateten.
Die STJA fand 1999 zum 5. Male statt.
Die JavaDays war das Java-Event des Jahres 1999, und
wurde von der Fa. Sun Microsystems auch so positioniert. Die
JavaDays war die gemeinsame Rahmenveranstaltung für die
DJEK
(Deutsche Java Entwicklerkonferenz) und die JIT
(Java-Informations-Tage). Die DJEK war die wichtigste Entwicklerkonferenz
zum Thema Java im deutschsprachigen Raum, die JIT war die
große GI-Fachtagung zum Thema Java. Die DJEK fand 1999
zum 3. Male statt, die JIT zum 2. Male. [Zur Vorgeschichte
der JIT gibt es hier mehr...]
Im Jahre 2002 neu hinzugekommen ist das internationale MALCEB
Symposium, welches 2002 zum dritten Male stattfindet.
Die Net.ObjectDays sind eine vollständige Integration
dieser Einzeltagungen unter herstellerneutraler Gesamtregie,
da hier große inhaltliche Überlappungen festzustellen
waren und auch ein Wunsch der deutschen Entwicklergemeinde
nach maximaler Herstellerneutralität der Entwicklerthemen,
insb. zum Thema Java, geäußert wurde.
Die Net.ObjectDays decken die volle inhaltliche Breite der
DJEK, STJA, und JIT ab. Auch die STJA- und JavaDays- Ausstellungskonzepte
wurden fusioniert und haben eine größere Breite
erhalten. Die Fa. Sun Microsystems bringt z.B. ihre DJEK-Tracks,
d.h. von Sun-Mitarbeitern gehaltene Vorträge zu den aktuellsten
Javaentwicklungen, in vollem Umfang in die diversen Net.ObjectDays
Sessions zu Javathemen ein.
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Damit und auch offiziell sind die Net.ObjectDays die
Nachfolgeveranstaltung der JavaDays und der STJA.
Die Entscheidung für den Standort Erfurt (dem
früheren Veranstaltungsort der STJA) fiel leicht:
Nur hier waren Bedingungen gegeben, auch den Studenten
nach Möglichkeit unbeschränkten Zugang zu
der Tagung zu ermöglichen, auch aufgrund des neuen
großzügigen Messekongreßzentrums Erfurt.
Auf den JavaDays mußte die Studentenzahl noch
limitiert werden, auf der 1. DJEK waren Studentenrabatte
gar nicht vorgesehen. Hiervon profitieren letztlich
wiederum alle Tagungsteilnehmer, da so ein reger Gedankenaustausch
zwischen den neuen Gedanken aus der Forschung und den
spannenden Erfahrungen der Entwicklerpraxis gefördert
wird, eines der Anliegen der Tagung. Dieses drückt
sich ja auch in der Auswahl der Beiträge aus, die
aus explizit aus Praxis und Forschung eingeworben
werden.
Für die Umsetzung wurde ein Organisationskomitee
aus den Mitgliedern der Veranstalter der Vorgängerkonferenzen
gebildet, und aus ihren Reihen ein Net.ObjectDays
Forum mit der Umsetzung betraut. Die Zielsetzung
ist laut Satzung explizit eine primär nicht kommerziell
ausgerichtete Tagung zur Förderung des Wissensaustausches
und des kritischen Diskurses.
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